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LebensWeGe – Ökumenisches Mehrgenerationenwohnen in Kirchheim am Ries: Modellprojekt mit Leuchtturmcharakter

In Kirchheim wächst eine zukunftsweisende Vision: Unter dem Namen „LebensWeGe“ soll in der historischen Klosteranlage Mariä Himmelfahrt ein ökumenisches Mehrgenerationenwohnprojekt entstehen, das Menschen verschiedener Altersgruppen und Lebensrealitäten in einem nachhaltigen, gemeinschaftlichen Miteinander zusammenführt. Die Idee orientiert sich am erfolgreichen Projekt „erfahrbar“ im Kloster Fahr bei Zürich (Schweiz) und wurde vom Ehepaar Karin Keil und Klaus Opferkuch aus Ellwangen initiiert. Mit viel persönlichem Engagement treiben sie die Projektentwicklung seit einigen Wochen voran – unterstützt durch die Gemeinde Kirchheim am Ries und die Katholische Kirchengemeinde.

 

Im Mittelpunkt der Idee steht ein Wohnprojekt im ländlichen Raum, das generationenübergreifendes Leben, ökumenische Offenheit und den verantwortungsvollen Umgang mit einem historischen Ort verbindet. Eine erste Begehung durch das Landesamt für Denkmalpflege bestätigte dem Projekt großes Potenzial – auch unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten.

 

Ein bedeutender Meilenstein war die Vorstellung des Projekts bei Ministerin Nicole Razavi (Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg). Die Ministerin sieht in der „LebensWeGe“ ein Leuchtturmprojekt für innovative Wohnformen im ländlichen Raum und sagte ihre persönliche Unterstützung zu. Das Treffen wurde auf Initiative von Winfried Mack MdL realisiert.

 

Derzeit befindet sich das Vorhaben in einer entscheidenden Phase: Eine Machbarkeitsstudie, die gemeinsam mit dem Landesamt für Denkmalpflege von einem erfahrenen Architekturbüro erstellt werden soll, soll klären, inwieweit sich das Projekt in dem geschichtsträchtigen Klostergebäude realisieren lässt. Hierfür wurde jüngst Förderantrag gestellt. „Wir warten nun auf einen hoffentlich positiven Förderbescheid aus Stuttgart, um mit der Machbarkeitsstudie die nächsten konkreten Planungsschritte gehen zu können“, so die Projektinitiatoren Karin Keil und Klaus Opferkuch.

 

Bürgermeister Danyel Atalay betont: „Ein Projekt wie LebensWeGe würde nicht nur das soziale Miteinander stärken, sondern auch unsere Gemeinde als Wohnstandort noch attraktiver für Menschen aller Generationen machen. Wir drücken die Daumen, dass die Machbarkeitsstudie gefördert wird und wir gemeinsam den nächsten Schritt gehen können. Neben den Initiatoren bin ich vor allem unserer Katholischen Kirchengemeinde und der Diözese Rottenburg-Stuttgart sehr dankbar, die alle an einem Strang ziehen und das Potential unseres ehemaligen Klosters als ‚LebensWeGe‘ erkennen.“

 

Auch Thomas König, Vorsitzender des Katholischen Kirchengemeinderats, sieht in der „LebensWeGe“ eine „große Chance für eine sinnvolle und zukunftsfähige Nachnutzung unserer Klosteranlage. Das Projekt kann zu einer Blaupause für andere kirchliche Einrichtungen werden, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen. Gleichzeitig bleibt die spirituelle Prägung des Ortes erhalten – als Ort der Begegnung, der Stille und des Glaubens.“

 

Weiterführende Informationen zum Projekt können hier abgerufen werden:

LebensWeGe: Handout Ökumenisches Mehrgenerationenwohnen

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Di, 22. Juli 2025

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